Hier können Sie mein neues Buch anschauen. Es zeigt festgehaltene Eindrücke aus Wuppertal, Solingen und Remscheid zum Profil des öffentlichen Raumes in dieser Region, dem Zusammentreffen von Menschen und Architektur an öffentlichen Stellen.

  • Welches Profil hat der öffentliche Raum?
  • Gibt es überhaupt Charakteristika?
  • Was habe ich gesehen?
  • Wie habe ich geblickt?
  • Was sieht man immer wieder?
  • Was sieht man nie?
  • Gibt es einheitliche oder uneinheitliche Eindrücke?
  • Wie viel ist alt und wie viel ist neu?
  • Was wirkt besser?
  • Macht es die Mischung?

Viele Fragen und einige fotografische Antworten. Es  handelt sich nicht um Straßenfotografie bzw. Streetphotography obwohl wenige Szenen im Innenstadtbereich eine Schnittmenge bieten.

Falls Sie nichts sehen, dann klicken Sie bitte hier.

Das Layout des Buches ist bewusst so gestaltet, weil ich Übergänge und Zusammenhänge der Region im Alltäglichen auf Doppelseiten sichtbar machen wollte.

Es sind Momente aus der Wirklichkeit, ungestellt und vorbei und doch so ähnlich immer wieder da.

Im Buch von Ingvild Goetz zur Ausstellung Street Life & Home Stories wird Ute Eskildsen aus ihrer Einleitung zu ihrem Ausstellungskatalog Street & Studio zitiert: „Von da an sahen viele Fotografen die Straße als einen Indikator für den Zustand der Gesellschaft.“

Die Visualisierung urbaner Strukturen mit solchen Momenten ist das Festhalten des aktuellen Zeitgeistes.

„Die Straße als öffentlicher Raum zeigt damit weit mehr als intime Porträts, sie steht als Chiffre für die Möglichkeiten individueller Entfaltung und Lebensgestaltung“, schreibt Verena Hein im Buch von Ingvild Goetz.

Und wenn man dann keine individuelle Entfaltung im öffentlichen Raum sieht sondern bekleidete Anpassung an Tradition, Religion und Norm, dann zeigt dies auch den Zeitgeist dort, wo er öffentlich sichtbar wird: das sichtbare öffentliche Leben ist nicht mehr Teil der Individualität sondern einer neuen Konformität. Zumindest da, wo man es sieht.

Technisch sind in dem Buch ebenfalls verschiedene Verfahren genutzt worden.

  • Um Flüchtigkeit zu betonen wurde bei einzelnen Fotos eine Verpixelung auch im Druck gewählt,
  • um Strukturen zu betonen wurden Farben verstärkt und
  • um manchem Bild genau die Wirkung zu geben, die ich haben wollte, wurden Filter eingesetzt.

So wie im richtigen Leben.