Wie schnell sich die Dinge ändern! Plötzlich sterben gute Schulfreunde von mir. Plötzlich verschwinden öffentlich gestaltete Räume und Plätze und werden durch Neues ersetzt.

Man erinnert sich kaum noch an die Bilder, von denen man im öffentlichen Raum noch vor drei Monaten umgeben war.

Es gelingt mir  nur grob, dies festzuhalten, beispielhaft und zufällig.

Nun sind die Stadtansichten 2 fertig. Der Untertitel lautet Remscheid öffentlich. Es geht hier nur um Remscheid.

Nicht zu verwechseln mit Remscheid offiziell.

Es geht eben nicht um die offizielle Darstellung sondern um das, was jeder sehen kann im öffentlichen Raum, der in diese Region eintritt oder sich hier aufhält. Es sind die Dinge, die da sind, wo Menschen sind. Dabei geht es auch etwas um das Festhalten des Zeitgeistes, der sich schon wieder ändert.

Es sind auch keine Wertungen in den Fotos. Es ist das, was mir auffiel und – ganz wichtig – es ist das, was mein Sehen zuläßt. Dazu gehört auch, den Rahmen zu verschieben – nicht nur horizontal und vertikal sondern auch bei der räumlichen Tiefe.

Und alles fließt.

Hier sieht man festgehaltene Übergänge, die in der Summe einen Eindruck vermitteln über das Lebensgefühl und die Lebensumstände, die wir vorfinden, wenn wir hineintreten in das Leben vor unserer Tür.

Die Fotos sind nicht gefällig sondern authentisch, weil sie das zeigen, was ich gesehen habe.

Falls Sie nichts sehen, dann klicken Sie bitte hier.